Unsere Schule bietet auf dem schuleigenen Hippotherapiepferd CHICCHO für unsere Kinder mit Beeinträchtigung eine qualifizierte HIPPOTHERAPIE durch ausgebildete Hippotherapeutinnen an.
HIPPOTHERAPIE-Fotos: © by Edith Maul-Röder



 

Was ist Hippotherapie?

Unter Hippotherapie versteht man eine spezielle physiotherapeutische Maßnahme, die bei Menschen mit Beeinträchtigung das und dessen dreidimensionale Rückenbewegung unter medizinischen Gesichtspunkten einsetzt.
Der direkt auf dem warmen, bewegten Rücken sitzende Reiter muss ständig aktiv auf diese Bewegung reagieren.
Die Hippotherapeutin achtet besonders auf die Stellung und Mobilität des Beckens, des Rumpfes und der Extremitäten.
Durch diese rhythmische, sich ständig wiederholenden Bewegungen wird der Spannungszustand der Muskulatur günstig beeinflusst.

 

Was wird gelernt?

In der Hippotherapie werden differenzierte Bewegungsabläufe gelernt und geübt.
Gleichgewicht, Koordination, Atmung und natürlich die gesamte Sensorik und Psyche werden in der Hippotherapie angesprochen.
Keine andere physiotherapeutische Behandlung bietet die Möglichkeit, sich in aufrechter Haltung mit fremden Beinen durch den Raum bewegen zu können.

 

Wer braucht Hippotherapie?

Hippotherapie ist für Kinder und Erwachsene
a) mit Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems:
Cerebralparese, zentrale Hypotonie, Spina bifida, minimale cerebrale Dysfunktion, ...

b) mit Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsappartes:
Hüfterkrankungen, Haltungsschwäche, muskuläre Dysbalance, ...

http://isz.wels.eduhi.at