Unterrichtsinhalte für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf

Kognitive Übungen

Kulturtechniken: Lesen - Schreiben Kulturtechniken: Rechnen

Lebenspraktisches Training

Musik und Rhythmik
Kognitive Übungen:
Wahrnehmung - Motorik - Sprache

Übungen in diesen Lernbereichen bestimmen weitgehend das Unterrichtsgeschehen. Durch regelmäßiges Wiederholen und gezielte Transferübungen wird eine Verbesserung und Festigung der einzelnen Fertigkeiten bei den Kindern erreicht.

Wahrnehmung ist sinngebende Reizverarbeitung, die keine isolierte Funktion, sondern eine Verknüpfung in der Gesamtstruktur einer Person ist und in enger Verbindung mit der Motorik steht.

Übungen zur Verbesserung der Wahrnehmung sind nach PIAGET in Handlungsfelder von sinnlich-aufnehmend bis begrifflich abstrakt strukturiert.
  • Erfahren des eigenen Körpers über verschiedene Sinnesreize
  • Assoziieren ähnlicher Reize
  • Nachahmung von Tätigkeiten
  • Wiedererkennen von Gegenständen und Personen, Formen und Farben

Übungen zur Verbesserung der Motorik reichen vom passiven Berührungsreizerleben bis zum aktiven Greifen, Festhalten, Loslassen, Sortieren, ....

Wahrnehmungen werden mit sprachlichen Äußerungen des Lehrers gekoppelt. Eine sprachliche Reproduktion durch die Kinder wird angeregt.
Ein zentraler Unterrichtsinhalt sind Übungen zur Verbesserung des sprachlichen Ausdrucks:

  • Verknüpfung von Inhalten von einfachen Bildkarten mit konkreten Gegenständen (Namenwörter)
  • Nachahmung vorgezeigter Tätigkeiten und Zuordnung zu passenden Zeitwörtern
  • Aufbau einfacher Satzschemata und spielerisches Üben in Reihensätzen

Bei Sprachübungen werden Symbolkarten, Mimik und Gestik unterstützend eingesetzt.

http://isz.wels.eduhi.at